LEHRGANG LEBENS UND SOZIALBERATUNG / Lehrgangsfeedback

Lehrgangsfeedback


Karin Hayden:
Ich bin sehr gerne an den Wochenenden nach Wien gekommen, um an den einzelnen Seminarblöcken teilzunehmen. Mit den ReferentInnen war ich sehr zufrieden. Sowohl die fachliche Kompetenz gepaart mit viel Wissen, als auch die angenehme Art und Weise vorzutragen, hat mich beeindruckt. Der rege Wissensaustausch mit den ReferentInnen und KollegInnen war sehr "befruchtend". Ich habe für mich selbst sehr viel dazu gelernt, mein Potential als Beraterin entdeckt und durch Fachwissen ausgebaut, sodass ich gestärkt aus meinem "Lehrerdasein" in die Selbstständigkeit gewechselt habe. Nun bin ich mit eigener Praxis als Lebens- und Sozialberaterin tätig und freue mich auf weitere neue Herausforderungen.

Karin Felbinger:
Ich habe im März ein Zentrum im Wien 22. eröffnet (Erziehungsberatung, Spielgruppen für Kinder von 0 - 4 Jahren, Elterngesprächkreise, Jungelterntreffen, Vorträge zu Erziehungsthemen ...) Die Ausbildung in der Arge hat mir neue Möglichkeiten eröffnet. Ich arbeite in eigener Praxis, bin als Referentin tätig, an einem Gymnasium leite ich ein Projekt gemeinsam mit einer Arge-Kollegin und ich sehe noch zahlreiche Ideen für die Zukunft. Fachwissen wurde fundiert von Experten vermittelt. Wissen, dass auf dem neuestem Stand ist, dass uns Absolventen in eine Position bringt, die uns kompetent auftreten und handeln lässt. Die Ausbildungsunterlagen nehme ich immer wieder zur Hand, um vor einer Beratung noch einmal ein paar grundlegende Dinge zu wiederholen. Meine Art auf Menschen zu- und einzugehen hat sich im Laufe der letzten 3 Jahre nachhaltig verändert. Die Kommunikation mit der Arge ist durch Email aufrecht. Ich erhalte wichtige Informationen und möchte den Kontakt zur Arge weiter aufrecht halten.

Stöckl Sonja:
Mit dem Lehrgang bin ich sehr zufrieden und betrachte ihn abgesehen von der beruflichen Nutzungsmöglichkeit auch als grosse persönliche Bereicherung. Ich glaube (oder hoffe zumindest) dass meine ganze Familie schon jetzt von meinen Erfahrungen und meinem Wissen, die ich in den Seminaren gesammelt habe profitiert.

Doris Kober, MSc:
Beruflich und privat merke ich ständig, dass ein hohes Mass an Verunsicherung in Erziehungsbelangen existiert. Von der Ausbildung zur Elterntrainerin profitiere ich in vielerlei Hinsicht. In meiner Praxis arbeite ich sowohl mit Eltern als auch mit Kindern. Es ist immer wieder toll, mitzuerleben, welche positiven Veränderungen ein Wechsel der Sichtweise bringen kann und wie sehr dadurch die Beziehung zwischen Kindern und Eltern wachsen kann.

Mag. Melanie Nemec:
Ich fühle mich in der 14. ARGE sehr wohl - andere Teilnehmer konnte ich bisher noch nicht kennenlernen. Bei den Vortragenden fühlt man sich gut aufgehoben, allerdings würde ich mir mehr Feedback bzw. ev. Auch kritischeres Feedback bei der Selbstpräsentation wünschen. Der Lehrgang hat mich grundsätzlich sehr enthusiastisch gestimmt was meinen weiteren beruflichen Werdegang betrifft, allerdings musste ich bereits feststellen, dass aller Anfang sehr schwer ist. Vor allem bei Magistraten bzw. Bundesberatungsstellen hat man es als Lebens- und Sozialberater etwas schwer, da dort vor allem die Berufsgruppe der Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogen als Mitarbeiter gewünscht wird. Weiters ist diesen Stellen nicht bekannt, dass eine Anstellungsmöglichkeit für die Absolventen des Lehrgangs besteht. Eventuell könnte man hier von Ihrer Seite die Initiative ergreifen und diese Tatsache umfassend bekannt machen.

Hildegard Wilfinger:
Ich habe den Lehrgang "Elternbildner" als zweiten Bildungsweg (komme aus dem wirtschaftlichen Bereich) gewählt. Ich erlebte den Lehrgang nicht nur als "Ausbildung" sondern als ständige Auseinandersetzung mit meiner eigenen Erziehung von meinen Eltern und der Erziehung meiner Kinder von mir und meinem Mann. Das Miteinander in meiner Familie hat sich in den verschiedensten Bereichen positiv geändert. Ich habe mir mit dieser Ausbildung und durch das Lesen von sehr viel Fachliteratur ein gutes fachliches Wissen und genügend Trainerkompetenzen angeeignet, sodass ich ab 2004 beruflich als Referentin und Trainerin tätig bin.

Mag. Ixy Noever:
Die Ausbildung zum Elternbildner / Erziehungsberater zeigt die Orientierungslosigkeit der Erziehung in unserer Gesellschaft auf, geht dieser genau auf den Grund, analysiert ihre Strukturen und beschäftigt sich mit den Folgen, die sie auf unsere Kinder haben kann. Sie stellt ein neues Erziehungsmodell vor, dass für einen "goldenen Mittelweg" plädiert. Sie schafft es viele unserer Unsicherheiten im Umgang mit Kindern aufzuspüren und durch differenzierte Betrachtungsweisen zu ersetzen. Wenn wir für unsere Gesellschaft Verantwortung übernehmen und zu ihrer Verbesserung beitragen wollen, könnte man nur jedem diese Ausbildung empfehlen."

Mag. Maria Altmann- Haidegger:
An der Ausbildung zur Elternbildnerin haben mir ganz besonders zwei Dinge gefallen: 1. dass die wichtigsten pädagogischen Erkenntnisse der letzten zwanzig Jahre hier zusammengefasst wurden, sodass man mit diesem Lehrgang ein gutes Handwerkszeug für den moderen und respektvollen Umgang mit Kindern bekommt und 2. dass hier nicht in erster Linie wissenschaftlich theoretisch, sondern sehr praxisnahe und mit vielen Beispielen der Umgang mit Kindern einerseits und der Umgang des Elternbildners mit der Elterngruppe andererseits vermittelt wurde. Im Februar 2004 wird an der Volkshochschule Tulln ein "Fitforkids"-Elterntraining starten - es ist der erste Kurs, den ich veranstalte und ich freue mich schon sehr darauf!